Ticketing & Registrierung

Warteliste (Waitlist)

Eine Warteliste erfasst Interessenten, die sich für eine ausverkaufte Veranstaltung angemeldet haben, und benachrichtigt sie automatisch, wenn durch Stornierungen oder Kapazitätserweiterungen Plätze frei werden – ein wichtiges Instrument zur Maximierung der Auslastung und zur Pflege des Interessenten-Pools.

Was ist eine Warteliste?

Sobald eine Ticket­kategorie ausverkauft ist, können Interessenten auf die Warteliste gesetzt werden. Sie erhalten eine Eintragungs­bestätigung und werden informiert, sobald ein Platz frei wird. Dies erhöht die Chance, die Kapazität vollständig auszuschöpfen, und signalisiert dem Markt gleichzeitig: diese Veranstaltung ist begehrt.

Der Wartelisten-Prozess

  1. Eintrag: Interessent trägt sich auf der Warteliste ein – mit Name, E-Mail und ggf. Ticket­kategorie-Präferenz.
  2. Bestätigung: Automatische E-Mail bestätigt den Wartelisten-Eintrag und erklärt das weitere Verfahren.
  3. Freier Platz: Durch Stornierung oder Kapazitätserweiterung wird ein Platz frei.
  4. Benachrichtigung: Der nächste Interessent in der Warteliste erhält automatisch eine E-Mail mit einem zeitlich begrenzten Buchungs­link (z. B. 48-Stunden-Fenster).
  5. Buchung oder Verfall: Bucht der Interessent innerhalb des Zeitfensters, ist der Platz vergeben. Ansonsten rückt der nächste Interessent nach.

Strategische Aspekte

  • Nachfragesignal: Eine lange Warteliste ist ein starkes Argument für Sponsoren und Presse – und für die Planung einer größeren Kapazität im Folgejahr.
  • Overbooking-Kompensation: Bei bekannter No-Show-Rate können mehr Tickets verkauft werden als Plätze vorhanden sind – die Warteliste dient als Puffer.
  • Segmentierung: Separate Wartelisten pro Ticket­kategorie (z. B. nur Early Bird oder nur VIP) ermöglichen gezielteres Management.
  • Kommunikations­kanal: Wartelistenmitglieder sind hochmotivierte Interessenten – ein wertvoller Kontakt für Newsletter und Folgejahre.

Best Practices

  • Klare Kommunikation darüber, wie die Warteliste abgearbeitet wird (FIFO, Prioritäten etc.)
  • Zeitfenster für die Buchungs­möglichkeit nicht zu kurz setzen (mindestens 24–48 Stunden)
  • Wartelistenmitglieder regelmäßig über ihren Status informieren
  • DSGVO: Einwilligung zur Speicherung auf der Warteliste einholen

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