Event-Operations vor Ort

Check-in (digital)

Der digitale Check-in ist der Prozess der elektronischen Einlasskontrolle bei einer Veranstaltung, bei dem die Teilnahmeberechtigung in Echtzeit geprüft, die Anwesenheit erfasst und ggf. der Badge-Druck ausgelöst wird – schneller, sicherer und aussagekräftiger als papierbasierte Listen.

Was ist digitaler Check-in?

Beim digitalen Check-in wird die Einlasskontrolle vollständig elektronisch abgewickelt. Statt Namenslisten abzuhaken, werden Tickets oder Ausweise gescannt und sofort gegen die Teilnehmerdatenbank abgeglichen. Das Ergebnis: kürzere Warteschlangen, sofortige Anwesenheitsdaten und eine direkte Verbindung zu Badge-Druck und Teilnehmerverwaltung.

Check-in-Methoden im Überblick

  • QR-Code-Scan: Die häufigste Methode – Teilnehmer zeigen ihr digitales oder gedrucktes Ticket mit QR-Code, das Personal scannt es per Smartphone oder dediziertem Scanner. Mehr unter QR-Code Check-in.
  • Self-Service-Kiosk: Terminals am Einlass, an denen Teilnehmer eigenständig einchecken und ihren Badge drucken.
  • Namenssuche: Fallback-Methode, wenn kein QR-Code vorliegt – manuelle Suche in der Teilnehmerliste.
  • Raum-/Workshop-weiser Check-in: Einzelne Stationen an Räumen, um für einzelne Programmpunkte die Zutrittsberechtigung zu prüfen und Anwesenheiten zu erfassen. Das ist insbesondere bei medizinischen Kongressen mit Zertifizierung wichtig, bei denen von den teilnehmenden Ärzten und Fachkräften CME-Fortbildungspunkte erworben werden können.

Vorteile des digitalen Check-ins

  • Echtzeit-Daten: Anwesenheitszahlen sind sofort sichtbar – wichtig für Kapazitätsplanung, Catering und Reporting.
  • Reduzierte Wartezeiten: Ein geübter Scanner schafft 300–600 Check-ins pro Stunde – deutlich mehr als manuelle Methoden.
  • Mehrfach-Einlasskontrolle: Pro Tag oder Session unterschiedliche Berechtigungen prüfen (z. B. Tagespass vs. Vollticket).
  • Fehlerreduktion: Keine unleserlichen Handnotizen, keine doppelten Abhakungen.
  • No-Show-Tracking: Automatische Berechnung der No-Show-Rate am Ende des Tages.
  • CME-Zertifizierung: Automatische Erfassung der Anwesenheiten für die Vergabe und Meldung der CME-Fortbildungspunkte bei medizinischen Fortbildungsveranstaltungen.

Best Practices für reibungslosen Check-in

  • Genügend Check-in-Stationen für die erwartete Spitzenlast (Faustregel: 1 Station pro 100–150 erwartete Teilnehmer/Stunde)
  • Gut sichtbar platzierter QR-Code in Bestätigungsmail sowie Ticket und Hinweis, ihn vorab auf dem Handy zu öffnen
  • Dedizierte Schalter für Walk-ins und Sonderfälle, um den Hauptfluss nicht zu stauen
  • Nutzung von vorproduzierten oder Print-At-Home-Badges, um den zeitaufwendigen Vor-Ort-Badge-Druck zu vermeiden

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