Converia vs. ConfTool
Converia und ConfTool gehören zu den etablierten Lösungen für die Organisation wissenschaftlicher Konferenzen. Beide unterstützen zentrale Prozesse wie Teilnehmerregistrierung, Abstract-Einreichung und Reviewing. Unterschiede zeigen sich vor allem darin, wie umfassend die Veranstaltung abgebildet wird und wie viele organisatorische Aufgaben beim Veranstalter verbleiben.
Kurzfazit
ConfTool konzentriert sich stark auf die klassischen Kernprozesse wissenschaftlicher Konferenzen: Einreichung und Begutachtung von Beiträgen, Programmplanung sowie Teilnehmerregistrierung und -abrechnung. Das System bietet dafür umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten. Converia verfolgt einen breiteren All-in-one-Ansatz: Neben Teilnehmer- und Beitragsmanagement gehören unter anderem Zahlungsabwicklung, Konferenzwebsite, Check-in und Badge-Druck sowie Lösungen für virtuelle und hybride Veranstaltungen zum Angebot. Dadurch können mehr Prozesse einer Konferenz innerhalb eines zusammenhängenden Systems organisiert werden.

Die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick
ConfTool ist eine webbasierte Konferenzmanagement-Software, die speziell auf akademische Konferenzen, Tagungen, Workshops und Kongresse ausgerichtet ist. Zu den Schwerpunkten gehören Beitragseinreichung und Reviewing, die Planung des wissenschaftlichen Programms sowie Teilnehmerregistrierung und Rechnungsstellung.
Bei der Zahlungsabwicklung stellt ConfTool Schnittstellen zu Zahlungsanbietern bereit. Veranstalter bleiben jedoch selbst Zahlungsempfänger. Für Kreditkartenzahlungen benötigen sie beispielsweise einen eigenen Acquirer-/Merchant-Account oder einen eigenen Account bei Stripe bzw. PayPal. ConfTool weist ausdrücklich darauf hin, selbst keine Finanzdienstleistungen anzubieten und nicht als Intermediär in den Zahlungsprozess eingebunden zu sein.
Für virtuelle Veranstaltungen kann ConfTool externe Ressourcen verlinken
Converia deckt den gesamten Lebenszyklus einer wissenschaftlichen Konferenz ab – von der Konferenzwebsite über Abstract-Einreichung, Reviewing und Teilnehmerregistrierung bis zur Veranstaltung vor Ort.
Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Zahlungsabwicklung: Veranstalter wählen die gewünschten Zahlungsmethoden, während Converia die Zahlungsabwicklung übernimmt und die Einnahmen anschließend auszahlt. Eigene Kreditkartenverträge sind dafür nicht erforderlich.
Darüber hinaus können Veranstalter moderne Konferenzwebsites inklusive Registrierung und Abstract-Einreichung erstellen. Für virtuelle und hybride Konferenzen steht mit der Virtual Venue eine eigene Lösung zur Verfügung.
Auch vor Ort unterstützt Converia den Veranstaltungsbetrieb mit barcodebasiertem Check-in, optionalem Badge-Druck und Einlasskontrollen für einzelne Veranstaltungstage oder Programmpunkte.
Für wissenschaftliche Einrichtungen kommt außerdem die Integration in die DFN-AAI-Föderation hinzu: Angehörige teilnehmender Einrichtungen können ihre vorhandenen institutionellen Accounts für den Login verwenden, anstatt ein weiteres Passwort verwalten zu müssen.
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